Die ReferentInnen

Dr. Sophia Andres

ist Fachärztin für Geburtshilfe an der Universitätsfrauenklinik Ulm. Im Rahmen eines Clinical Fellowship Programms in Fetal Maternal Medicine in London hat sie die physiologische CTG-Interpretation und ihren Nutzen kennen und schätzen gelernt. Diese führt sie zurzeit an der Frauenklinik in Ulm ein.

 

Zudem koordiniert sie ein Online-CTG-Training aus Großbritannien, die "CTG Masterclass", mit Prof. Chandraharan und Dr. Bolten in Deutschland.

 

Prof. Dr. Sabaratnam Arulkumaran

ist emeritierter Professor der Universitätsfrauenklinik der St. George’s Universität in London. Er leitete die geburtshilfliche Abteilung von 2001 bis 2013. Neben vielen innovativen Projekten wurde er auch als Präsident des internationalen Verbands für Geburtshilfe und Gynäkologie (FIGO) bekannt. Darüberhinaus war er Präsident der britischen Fachgesellschaften für Gynäkologie und Geburtshilfe RCOG und der Gesellschaft für Medizin (BMA). Er war bereits viele Jahre gern gesehener, engagierter Gast bei den Konferenzen für physiologische Geburten (Normal Labour and Birth Research Conference), als die Queen ihn für seine Verdienste adelte. Eines seiner speziellen Interessengebiete ist die fetale Physiologie und die kluge Beobachtung des normalen Geburtsverlaufs.

 

Vera Baur

ist Krankenschwester und Hebamme. Seit 2006 arbeitet sie in verschiedenen Arbeitsfeldern freiberuflich als Hebamme, aktuell bietet sie in ihrer eigenen Praxis Schwangerenvorsorge, Rückbildungskurse und Wochenbettbetreuung an. Um den Betreuungsbedarf in ihrer Region besser abdecken zu können, hat sie gemeinsam mit ihren Kolleg:innen ein Konzept entwickelt, mit dem sie die Betreuungskapazitäten erhöhen und gleichzeitig den freiberuflich tätigen Kolleginnen die Möglichkeiten bieten, in einem gut planbaren Rahmen zu arbeiten.

 

2022 hat sie ihr nachqualifizierendes Studium der Hebammenkunde an der HSG Bochum abgeschlossen. Zurzeit ist sie 2. Kreisvorsitzende der Hebammen in Coesfeld.

 

 

Christiane Borchard

ist seit 1992 (Familien-) Hebamme, 2004 schloss sie ihr Studium der Pflegewissenschaft an der Fachhochschule Osnabrück mit dem Abschluss Diplom-Pflegewirtin (FH) ab. Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit als (Familien-) Hebamme, war sie über viele Jahre in ihrer Heimatstadt Münster als Kreisvorsitzende und später als 2. Vorsitzende des  Hebammennetzwerks Münsterland e.V. ehrenamtlich engagiert. Nach ihrem Studium übernahm sie die Aufgabe, als Fortbildungsbeauftragte im Landesverband der Hebammen e.V. zu arbeiten. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet sie als  Dozentin und Autorin mit dem Schwerpunkt Wochenbett .  Kontakt: heb.bo@web.de

 

Dr. med. Daniela Dotzauer

ist Ärztin, Eltern-Säuglings-/Kleinkindberaterin und seit 30 Jahren mit der Kinderheilkunde befasst. Sie arbeitete u.a. am Kinderzentrum München in der »Münchener Sprechstunde für Schreibabys«. Das »Münchner Modell« sowie ihre Ausbildung in der »Integrativen Eltern-Kindberatung« sind die Grundlagen für ihre Beratungspraxis mit inzwischen 4.000 Familien, überwiegend im Hausbesuch und in letzter Zeit online. Sie ist als Autorin und Dozentin sowie in der Hebammenfortbildung für den Bayerischen Hebammenverband tätig. Ihr Buch »Babyschlaf – Fundiertes Wissen und konkrete Handlungsvorschläge aus der Beratungs‧praxis« ist aktuell erschienen.

 

Daniela Erdmann

Daniela Erdmann ist freiberufliche Hebamme in Köln und arbeitet seit 2009 in verschiedenen (berufs-) politischen Gremien. Elf Jahre war sie Geschäftsführerin des Kölner Geburtshauses. Seit 2011 ist sie Mitglied des Referats Hebammenvergütung im Deutschen Hebammenverband und seit 2013 QM-Multiplikatorin. Zu den Themenfeldern Wochenbett und Digitale Entwicklung/Telemedizin ist sie bundesweit als Referentin tätig.

 

 

 

Christin Geven

hat in Aachen ihre Hebammenausbildung absolviert. Für die Arbeit und das Studium hat es sie nach Köln verschlagen. Im Rahmen ihrer Hebammentätigkeit im „Lindenthaler Geburtshaus“ sieht sie neben den täglich neuen Herausforderungen vor allem die Individualität und Diversität in der Arbeit als besonders reizvoll.

 

Kristin Graf

beschäftigt sich bereits seit ihrer Jugend mit Mentaltechniken und Hypnose. Diese Kenntnisse hat sie in zahlreichen Lehrgängen vertieft. Ihr Spezialgebiet ist die geburtsvorbereitende Hypnose. Während der Schwangerschaft mit ihrer Tochter entwickelte sie 2011 eine eigene Geburtsvorbereitungsmethode, mit deren Hilfe sie unter dem Titel “Die Friedliche Geburt” seit 2016 werdende Eltern unterstützt. Kristin Graf hat drei Kinder und lebt bei Berlin.

 

Ulla Henscher

ist Physiotherapeutin und hat bis 2021 in eigener Praxis gearbeitet. Von 1995 bis 2014 war sie Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie und Proktologie im Deutschen Verband für Physiotherapie, Zentralverband für Physiotherapeuten/Krankengymnasten (ZVK) e.V. Sie hat als Konsensusmitglied an verschiedenen Leitlinien, wie der Therapie der Belastungsinkontinenz der Frau und Therapie des Descensus genitalis, mitgearbeitet. Als Autorin und Referentin liegt ihr Schwerpunkt auf dem Thema Beckenboden.

 

Nele Krüger

BA, MSc, schloss 2003 ihre Hebammenausbildung in Dresden ab. Anschließend war sie an der Uniklinik in Hamburg Eppendorf tätig, erst angestellt, später freiberuflich im Fundus-Beleghebammenteam des UKE. Einsätze mit »Ärzte ohne Grenzen« in Somalia und Äthiopien und eine vierjährige Hebammentätigkeit in Belgien folgten. Ab 2013 arbeitete sie im Geburtshaus Kreuzberg in Berlin. Von 2015 bis 2018 absolvierte sie ein Masterstudium im Studiengang für vertiefende Physiologie und angewandte Salutogenese für Hebammen in Salzburg und unterrichtet seit 2020 an verschiedenen Hochschulen in Berlin, Lübeck und Salzburg. Seit Januar 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft in Berlin an der Charité.

 

Claudia Leder-Appiah

ist Hebamme und medizinische Fachangestellte. Ihr Hebammenstudium hat sie 2020 mit dem Abschluss Bachelor of Science abgeschlossen. Ihren Wunsch, in der Freiberuflichkeit außerklinsch Geburten zu betreuen, für den sie bereits während ihres Hebammenstudiums im Rahmen eines Externats in Ghana Erfahrungen sammeln konnte, hat sie mit ihrer Arbeit im Lindenthaler Geburtshaus verwirklicht.

 

Sandra Murn

ist Hebamme und hat in ihrer Arbeit bereits viele Facetten des Berufes kennengelernt, wobei ihr Schwerpunkt auf der außerklinischen Geburtshilfe liegt. Zudem arbeitet sie als Heilpraktikerin für peripartale Psychotherapie. Im Sommer 2021 hat sie gemeinsam mit einer Kollegin das Lindenthaler Geburtshaus in Köln gegründet, mit dem sie einen Beitrag leisten möchte, das Angebot an außerklinischer Geburtshilfe zu erweitern und selbstbestimmte Geburten zu fördern.

 

Dr. Rachel Reed

ist Hebamme, Autorin, Lehrerin und Forscherin. Als Referentin ist sie auf internationalen Kongressen zu hören. Ihre Schwerpunkte liegen auf der physiologischen Geburt sowie den Frauenrechten und -riten. Sie ist Mitherausgeberin eines Hebammen-Podcasts und Autorin des bereits ausgzeichneten Blogs "Midwife Thinking". Sie hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht. Ihr neuestes Buch beschäftigt sich mit der Geburt als Übergangsritus. Rachel Reed hat als Hebamme viele Frauen während der Geburt in unterschiedlichen Settings betreut.

 

PD Dr. Frank Reister

leitet die Sektion Geburtshilfe an der Universitätsfrauenklinik Ulm. Neben der praktischen Geburtshilfe sind seine klinischen Schwerpunkte Schwangerschaftskomplikationen, mütterliche Erkrankungen in der Schwangerschaft sowie die Beratung bei Kinderwunsch in Risikosituationen. Er ist Co-Autor der AWMFLeitlinie »Die vaginale Geburt am Termin«.

 

Susanne Ritz

arbeitet seit über 15 Jahren als Hebamme und SAFE-Mentorin im klinischen Frühwochenbett in Köln. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich der Förderung des bindungs- und bedürfnisorientierten Frühwochenbetts, bei der der fortwährende Hautkontakt ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist. Ein Bindungskonzept, das auf der Wochenstation im Krankenhaus der Augustinerinnen inzwischen als Normalität gelebt wird. Zu diesem Thema bietet sie gemeinsam mit Vera Witsch Fortbildungen an – mit der Vision, dass viele Babys, Eltern und Hebammen diesen intensiven Hautkontakt auf ihrer Wochenstation erleben.

 

Susann Scharschuh

ist Mutter von drei Kindern. Als studierte Betriebswirtin ist sie im Personalwesen tätig. Zudem ist sie selbstständige Schlafberaterin für Babys und Kleinkinder. Im Mai 2021 brachte sie mittels der mentalen Geburtsvorbereitungsmethode „Die friedliche Geburt“ ihre Zwillinge auf natürlichem Weg im Krankenhaus zur Welt. Seit ihrer Jugend ist sie an Neurosarkoidose und Diabetes insipidus erkrankt und galt seit jeher als Risikoschwangere. In Ihrem Vortrag berichtet sie über ihre positiven Erfahrungen im Rahmen ihrer zweiten Schwangerschaft und der Geburt ihrer Zwillinge.

 

Foto: (c) Thomas Berg

Prof. Dr. Christiane Schwarz

hat bis 2008 in der klinischen und außerklinischen Geburtshilfe gearbeitet, 1992 gründete sie zusammen mit einer Kollegin das Geburtshaus in Hildesheim. Nach verschiedenen Auslandsaufenthalten promovierte sie 2015 an der Universität Witten/Herdecke zum Thema Entscheidungshilfe bei Terminüberschreitung. Seit 2018 hat sie als Professorin den Lehrstuhl für Hebammenwissenschaft an der Universität zu Lübeck inne; hier leitet sie den Fachbereich Hebammenwissenschaft mit dem dualen Bachelorstudiengang und verschiedenen Qualifizierungs- und Forschungsaktivitäten. Sie ist Autorin zahlreicher Fachartikel und bietet regelmäßig Fortbildungen zur evidenzbasierten Hebammenarbeit und zu verschiedenen Praxisthemen an. Zusammen mit Katja Stahl gibt sie im Elwin Staude Verlag die Buchreihe „Evidenz & Praxis“ heraus.

Kontakt: christiane.schwarz@uni-luebeck.de

 

Madita Voß

arbeitet seit neun Jahren als Hebamme im Kreißsaal des UKE. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Dienstplanerstellung der Kreißsaalhebammen sowie der werdenden Hebammen. Sie engagiert sich als Ethikberaterin in der perinatalen Ethikkommission am UKE.

 

Vera Witsch

arbeitet seit 15 Jahren als Hebamme und SAFE-Mentorin in der geburtshilflichen Abteilung im Krankenhaus der Augustinerinnen in Köln. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich der Förderung des bindungs- und bedürfnisorientierten Frühwochenbetts, bei der der fortwährende Hautkontakt ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist. Ein Bindungskonzept, das auf der Wochenstation im Krankenhaus der Augustinerinnen inzwischen als Normalität gelebt wird. Zu diesem Thema bietet sie gemeinsam mit Susanne Ritz Fortbildungen an – mit der Vision, dass viele Babys, Eltern und Hebammen diesen intensiven Hautkontakt auf ihrer Wochenstation erleben.